Einleitung
Wer 6S einführt, denkt an Ordnung, Struktur und Effizienz. Doch das sechste S – Safety – wird häufig auf offensichtliche Gefahren reduziert. Dabei beginnt Arbeitssicherheit oft bei scheinbar banalen Dingen: den Reinigungsgeräten.
6S endet nicht bei Markierungen
In vielen Betrieben sind Reinigungsgeräte täglich im Einsatz. Sie werden bewegt, angelehnt, zweckentfremdet und kommen mit Öl, Wasser und Chemikalien in Kontakt. Genau hier entstehen Risiken, die im Rahmen von 6S bewertet werden sollten.
Holz als Werkstoff: historisch, aber kritisch
Holzstiele sind weit verbreitet – vor allem aus Gewohnheit. Im industriellen Umfeld bringen sie jedoch bekannte Nachteile mit sich: - Splitterbildung - Verformung - hygienische Schwächen - unkontrolliertes Bruchverhalten
Diese Eigenschaften stehen im Widerspruch zu den Zielen von 6S und HACCP.
Aluminium als moderne Alternative
Aluminiumkerne mit Kunststoffummantelung bieten eine kontrollierbare, langlebige und hygienische Lösung. Besonders relevant ist die Wandstärke des Aluminiumkerns, da sie maßgeblich über Stabilität und Sicherheit entscheidet.
Fazit
6S ist mehr als Ordnung. Es ist ein System, das Sicherheit, Hygiene und Effizienz verbindet. Wer Reinigungsgeräte bewusst auswählt, verbessert nicht nur die Optik, sondern reduziert Risiken im Arbeitsalltag nachhaltig. 6S beginnt nicht bei der Markierung – sondern beim Werkzeug.